Trainingslager Senioren 30+ im Tessin

Donnerstag 31. März

Pünktlich und zur frühen Stunde starteten die Senioren ihren Ausflug ins Tessin. Unter fachkundiger Führung von "Toni, the driver" wurde ab Schindellegi nur ein Kurs eingeschlagen: gegen Süden. Damit die mit dem Alter heikler werdende Flüssigkeitsbalance ausgeglichen bleiben konnte, wurde bereits im Buss das eine oder andere natürliche Getränk zu sich genommen. Den Coaches war dies selbstredend zu viel: sie fuhren mit dem eigenen Auto dem Tessin entgegen.

Doch bereits in Bellinzona schlug die Stunde der Coaches und sie genehmigten sich eine ausgiebige Mahlzeit. Als die restliche Truppe eintraf, schlossen sich einige Spieler der Idee der Trainer an und genossen die frischen und gesunden Speisen. Wenn das der Hans sehen würde...

Direkt nach dem Mittagessen fanden sich die Senioren auf dem Trainingsplatz ein. Entgegen den Befürchtungen schien die Sonne und die ersten Bälle konnten auf dem Rasen, direkt am Ufer des Lago Maggiores gekickt werden.

Nach erfolgreich absolviertem Training wurde das wunderschöne Hotel Belvedere in Locarno bezogen. Bald darauf rief das erste Nachtessen und die stilvollen Senioren liessen sich das erste Mal durch die ausgezeichnete Küche des Tessins verwöhnen.

Ah ja, da war noch was: Piri, der ewig jung gebliebene FCFS-Iniesta durfte seinen x-ten 29. Geburtstag im Kreise seines Teams feiern. Selbstredend, dass sich auch die Küche einen speziellen Gruss für ihn einfallen liess. Happy Birthday, Piri!

Fazit des ersten Tages:

Das erste Training in den Beinen,
noch hört man keinen weinen.
Nach dem Training morgen, so befürchtet man,
sich das schlagartig ändern kann.

Freitag 1. April

Begonnen hat der Tag mit dem uralten Dilemma der Menschheit zwischen Anspruch und Realität. Ausgerechnet der ehemalige Coach der Senioren und nebenbei Organisator des Trainingslagers, D.K., ist aufgrund vorabentlicher Aktivitäten an seine physischen Grenzen gelangt. Nichtsdestotrotz stand D.K. pünktlich auf dem Trainingsplatz, wo ihm bei jedem Schritt Gelegenheit geboten wurde, über seinen ersten Abend im Lager nachzudenken.

Trotz 80% Regenwahrscheinlichkeit konnte bei strahlendem Sonnenschein die zweite Trainingseinheit in Angriff genommen werden. Trainiert wurde diesen Freitag auf Kunstrasen. Eine gute Erfindung, welche vor allem im voralpinen Gebiet der Weni eigentlich gut zum Einsatz kommen könnte. Dass noch nie jemand diese Idee hatte?!?

Ball setzen zum Freistossschiessen. Hier waren noch alle frohen Mutes…

Kenner des Fussballspiels sehen beim Anlauf dieser beiden Protagonisten keinen wirklichen Unterschied. Das Resultat der Freistösse könnte unterschiedlicher nicht sein. Die Originalvideos können jederzeit bei den Senioren abgerufen werden…

Am Ende des Tages wurde viel über die oben genannten Szenen ääääähm diskutiert. Worin sich jedoch Alle einig waren: Das Essen im Hotel war einmal Mehr einfach der Hammer.

Fazit des Tages:  

Die Senioren haben Freistösse geschossen,
das Resultat haben fast alle (nicht) genossen.
Dem D.K. es auf den Magen schlägt,
weil er diverse Getränke nicht verträgt.
Nun wissen alle, es ist soweit:
Es ist Senioren Trainingslagerzeit…  

Samstag 2. April

Auch wenn es angesichts der aktuellen Wetterlage im Norden zynisch tönt: Auch am Samstag wurden die Senioren im Tessin mit herrlichstem Sonnenschein geweckt. Da liessen es sich einige Herren nicht nehmen, den neuen Tag standesgemäss auf dem Balkon zu begrüssen.

An dieser Stelle sei ein herzlicher Dank Michele Tschümperlin ausgesprochen, welche unter vollem Körpereinsatz die betonierten Beine der Herren wieder auf Betriebstemperatur heruntermassierte.

Obwohl Kuno mittlerweile wieder erreichbar war und die sportlichen Geschehnisse des Vortages kommentieren konnte, wurde auch an diesem Tag erfolgreich Fussball gespielt. Auch wenn von den Coaches anders geplant, verlängerte das Team das Training auf eigene Faust. Die letzte Einheit dauerte somit fast 2 Stunden, vor allem im Hinblick darauf, dass auf der Weni wohl einige Zeit auf den Rasen verzichtet werden muss.

Ach ja, da war doch noch was… Kaum von seinen Eskapaden erholt, schnappte sich D.K. einen grossen Fan des FCFS zum gemeinsamen Fotoshooting. Die wohlbekannte Christa «du bist sooo luschtig» Rigozzi, welche sich notabene aufgrund ihrer Moderationen für den FVRZ sehr gut an unseren Verein erinnerte (Fäsi???), liess es sich nicht nehmen, mit unseren Herren für diese Aufnahme zu posieren. Alles in allem ein weiterer unvergesslicher Tag im Tessin.

Fazit des Tages:  

Während D.K. immer noch den ersten Abend verflucht,
und die Rigozzi die Nähe zum FCFS sucht,
hat der S.F. den Platz von D.K. eingenommen
und am Vorabend einen Schluck zu viel genommen.

Sonntag 3. April

Der letzte Morgen des Trainingslagers stand ganz im Zeichen des gemütlichen Zmörgelens. Vorfreude auf die Heimkehr mischte sich mit Bedauern, dass das Lager schon vorbei war und einer dunklen Ahnung, was wohl das Wetter ennet der Röhre bieten würde.

Die Erwartungen wurden (leider) erfüllt. Die Coaches versanken beim Deponieren des Materials auf der Weni bis zu den Schienbeinen im Schnee und die Autos auf dem Parkplatz mussten zuerst freigegraben werden. (Man beachte den Türgriff von Michis Auto, siehe unten.)

Umso mehr ist das Lager als Riesenerfolg zu werten. Jeder der Teilnehmenden wird schöne Erinnerungen in die kommenden Wochen mitnehmen. Diejenigen, die nicht dabei waren: echt selber Schuld. Aber die Chance zur Wiedergutmachung kommt hoffentlich im nächsten Jahr, wenn sich die Senioren erneut in Richtung Süden aufmachen werden.  

Zuletzt sei an dieser Stelle ein herzlicher Dank an alle Verantwortlichen ausgesprochen, welche dieses unvergessliche Lager ermöglicht haben, allen voran Dani Kaufmann für die Organisation und Toni Bucher für seine stetige Verlässlichkeit als Chauffeur. GRAZIE!

Fazit des Tages:  

Während im Tessin die Sonne scheint,
der Senior bittere Tränen weint.
Die Gotthardröhre hat ihn schon verschlungen,
zur Rückkehr wurde er nun gezwungen.
Das Wetter wirkt jetzt wieder kalt und bieder,
der Alltag hat den armen Senior wieder.
Doch die vergangenen Tage, es ist nicht vermessen,
die waren Weltklasse und wird der Senior nie vergessen!